Aktuelles

Graduierungsseminare 2021/2022

TRAUMA – WAS TUN?

Oftmals ist das Thema ohne Vorwarnung im Raum. Was darf, was kann ich tun? Wie kann ich die Klientin erreichen, stabilisieren. Wir beschäftigen uns mit den diagnostischen Hinweisen auf ein Trauma. Wie erkenne ich Trauma? Was kann und darf ich tun? Daneben erarbeiten wir erste kunsttherapeutische Schritte, um die Klientin zu stabileren.

Wochenendseminar                     6./7.11.2021           10 – 17 Uhr

Ort: Stintenbergerstr. 45, 40822 Mettmann

Seminarleitung Brigitte Michels

Kosten: € 180,00

Anmeldung: verwaltung@dgkt.de Tel. 0202 / 2988960 Fax 0202 / 2988962

INSZENIEREN IM BILD

Klientenbilder der Konfliktsituation, die im Prozess entstehen, enthalten neben der Situationsbeschreibung auch Anteile der Biographie des Malers/der Malerin, auch wenn das von außen nicht immer erkennbar ist.

Konfliktbilder sind hier Ausgangspunkt für scheinbar spielerisches Inszenieren – im – über – mit dem – und aus dem Bild heraus. Neben dem Bild nutzen wir Kisten mit Sand oder Ton, als Bühne, um alte und wenig hilfreiche Muster zu verändern. Das Um – Inszenieren des Bildes macht neues Denken, Fühlen und Verhalten möglich.

Durch die Inszenierung in dreidimensionalen Räumen, in denen die Klienten selbst Drehbuch schreiben, Regie führen und Hauptdarsteller sind, entstehen neue Lösungswege.

Wochenendseminar                  19./20.2.2022  10 – 17 Uhr
Ort: Stintenbergerstr. 45, 40822 Mettmann
Seminarleitung Brigitte Michels
Kosten: € 180,00

Anmeldung: verwaltung@dgkt.de    Tel. 0202 / 2988960

Das DGKT-Journal 2021 können Sie hier downloaden:

http://dgkt.de/wp-content/uploads/DGKT-2021-low.pdf

Förderpreis für eine quantitative oder qualitative Studie aus dem Themenspektrum: Künstlerische Therapien in klinischen Arbeitsfeldern

AUSSCHREIBUNG
Die wissenschaftliche Sektion der Deutschen Gesellschaft für Künstlerische Therapieformen (DGKT) in Kooperation mit der Deutschen Sektion der IGKGT vergibt im Jahr 2021 erstmals den Förderpreis für eine quantitative oder qualitative Studie aus dem Themenspektrum: Künstlerische Therapien in klinischen Ar- beitsfeldern für eine herausragende Abschluss-, BA- oder MA-Thesis.

Zu den Zielen der Wissenschaftlichen Sektion der DGKT und Deutschen Sektion der IGKGT gehört u.a. die Förderung der Künstlerischen Therapien in klinischen Arbeitsfeldern. Die ‚Künstlerischen Therapien‘ umfas- sen eine praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin, die auf natur- und sozialwissenschaftlichen, medizinischen und psychologischen Erkenntnissen sowie Methoden basiert. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen das Leiden und die Bedürfnisse von Menschen unter der besonderen Berücksichtigung von deren Lebensrealität, deren Erwartungen, Bedürfnissen und Motiven, deren Teilhabe- und Mitgestaltungsfähigkeit. Bei den Künstleri- schen Therapien wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch in der Lage ist, auf kreative Weise zu seiner Gesundheit beizutragen. Wesentlich ist ihnen die Grundannahme, dass das bildnerische Tun auf der aktiv- gestaltenden als auch auf der passiv- rezeptiven Ebene den Menschen zu beeindrucken und zu bewegen vermag. Dabei wird ihr Blick auf die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten des Einzelnen, auf die vorhan- denen Ressourcen und auf die Aktivierung des schöpferischen Potenzials des Menschen gerichtet. Durch die Unterstützung der körperlich, seelisch und geistig regulierenden und stabilisierenden Kräfte sind sie krank- heitsvorbeugend wie -bewältigend.

Künstlerische Therapie bedeutet also nicht nur, im kreativen Prozess die eigenen Ressourcen zu entdecken, anzuwenden und zu verankern: Künstlerische Therapie trägt je nach Bedarf zur Bewusstwerdung und Bear- beitung von innerpsychischen Konflikten oder zur Distanzierung von ihnen bei. Beim kreativen Probehan- deln kann ein Mensch neue heilsame innere und äußere Bezüge entwickeln, erkennen und integrieren.

Die Auseinandersetzung mit dem kunsttherapeutischen Produkt initiiert und unterstützt die Fähigkeit zur Differenzierung von Gefühlen und verbessert so die Affektmodulation und -regulierung. Die Reflexion des individuellen Gestaltungsprozesses unterstützt die Etablierung von überraschenden Perspektiven, effektiven Problemlösungsstrategien und neuen Sinnzusammenhängen. Auf diese Weise wird Selbstwirksamkeit nicht nur unmittelbar, sondern auch nachhaltig erfahren.

Neue Konzepte und Wirksamkeitsnachweise Künstlerischer Therapien in klinischen Arbeitsfeldern sollen gefördert werden. Ausgezeichnet wird von der DGKT eine herausragende Abschluss-, Bachelor- oder Mas- ter-Arbeit, die sich mit einem entsprechenden Thema befasst. Die Prämie setzt sich aus einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro sowie einer wissenschaftlichen Unterstützung zur Veröffent-lichung und Zusammen- fassung der Arbeit in einer anerkannten Fachzeitschrift zusammen.

Die Abschluss-, BA- oder MA-Thesis muss abgeschlossen sein und darf nicht älter als zwei Jahre sein.

Für die Bewerbung ist ein Empfehlungsgutachten eines/einer Gutachter*in bzw. eines/einer Betreuer*in zur Thesis notwendig. Die Preisverleihung findet im Rahmen der DGKT-Tagung im Oktober 2022 in Berlin statt. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

Bewerbungsfrist: Bis zum 31. Dezember 2021 können Absolvent*innen ihre digitale Fassung der Abschluss-, BA- und MA-Thesis mit einer quantitativen oder/und qualitativen Studie und einem Gutachten des Instituts der Hochschule einreichen.

Die digitalisierte Unterlagen sind einzureichen an: verwaltung@dgkt.de, und zwar mit folgenden Unterlagen:

  • Abschluss-, Bachelor- oder Master-Arbeit;
  • Kurzes Empfehlungsgutachten durch eine/n Betreuer*in bzw. eine/n Gutachter*in zur Arbeit;
  • Motivation für das gewählte Forschungsthema;
  • Kurzlebenslauf.

Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, zu denen die vollständigen Unterlagen eingereicht wurden. Diese Arbeiten werden an die Expertenjury der Wissenschaftlichen Sektion der DGKT und Deutschen Sekti- on der IGKGT weitergeleitet, die dann den/die Preisträger*in ermittelt.

Als Berufsverband vertritt die Deutsche Gesellschaft für künstlerische Therapieformen e.V. (DGKT) seit mehr als 30 Jahren die berufspolitischen Interessen und setzt sich erfolgreich für fachliche und berufsspezifische Belange der Therapeut*innen künstlerische Therapieformen ein. Die DGKT engagiert sich als Fachverband für die wissenschaftliche Fundierung der Künstlerischen Therapien als auch die Deutsche Sektion der IGKGT.

Graduierungsseminare 2021

Durch kurzfristig krankheitsbedingte Absagen, können keine Graduierungsseminare im September stattfinden.
Wir geben in Kürze neue Termine bekannt.
 

Die Ausgabe des DGKT-Journals 2020 finden Sie hier:

Download unter http://dgkt.de/wp-content/uploads/DGKT-Journal-01-2020-1.pdf


 

Hier finden Sie das aktuelle Berufsbild Kunsttherapie:

https://bagkt.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/04/19-04-Berufsbild-BAGKT.pdf

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PABST SCIENCE PUBLISHERS   EICHENGRUND 28   D-49525 LENGERIC

Sehr geehrte Damen und Herren,
„Musik-, Tanz- & Kunsttherapie“ erscheint mit den bewährten Herausgeber_innen seit 2017 in unserem Verlag und hat sich gleichzeitig deutlich weiterentwickelt. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich mit je 120 DinA4-Seiten. Die Inhaltsverzeichnisse und Zusammenfassungen sehen Sie auf www.psychologie-aktuell.com/mtk.
Das normale Privatabonnement der gedruckten Ausgabe berechnen wir mit 80.- Euro p.a.. Den Mitgliedern Ihrer Gesellschaften bieten wir 50% Rabatt. Falls Sie ein online-Abonnement vorziehen, beschränkt sich Ihr Jahrespreis auf 20.- Euro.
Wenn Sie ab 2020 abonnieren, liefern wir Ihnen den Jahrgang 2019 unentgeltlich online. Eine Abokündigung ist jederzeit zum Jahresende möglich. Einen Bestellcoupon fügen wir unten an.
Wir würden uns freuen, Sie in unserem Leserkreis begrüßen zu dürfen.
Alles Gute
Wolfgang Pabst

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Deutschen Gesellschaft für künstlerische Therapieformen DGKT
und der
Internationalen Gesellschaft für Kunst, Gestaltung, Therapie IGKGT
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Liebe Mitglieder der DGKT,

wir freuen uns, Ihnen die aktuelle Ausgabe des DGKT-Journals vorstellen zu können.

Download unter:

DGKT_Journal_1__2018

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Hier finden Sie den aktuellen Kodierleitfaden der BAG 2013 zum Downloaden

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Ethik-Kodex der Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien
(BAG KT bestehend aus 11 Verbänden u.a. DGKT e.V.)

Zur besseren Lesbarkeit des folgenden Textes wird die männliche Form verwendet.

Präambel

Die Mitglieder der an der BAG Künstlerische Therapien beteiligten Vereinigungen üben ihre Tätigkeit in sozialer Verantwortung unter Berücksichtigung der für ihre Berufstätigkeit geltenden Gesetze aus. Sie sind zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Person, mit der therapeutischen Aufgabe sowie mit jenen Menschen, mit denen sie durch künstlerisch-therapeutische Behandlung in eine besondere Beziehung eintreten, gefordert. Der Ethik-Kodex dient

  • dem Schutz der Patienten/Klienten vor unethischer Anwendung der Künstlerischen Therapien
  • der Handlungsorientierung der Mitglieder
  • dem Schutz der eigenen Berufsrolle
  • als Grundlage für alle in den einzelnen Verbänden beschlossenen bzw. zu beschließenden Berufsordnungen.

§ 1 Gültigkeit des Ethik-Kodex

Die folgenden ethischen Richtlinien gelten für die Mitglieder der in der BAG Künstlerische Therapien vertretenen Verbände. Die Mitgliedsverbände müssen ihre eigenen Berufsordnungen haben, die mit dem Ethik-Kodex der BAG Künstlerische Therapien vereinbar sind. Der Ethik-Kodex regelt grundsätzliche Fragen im Rahmen der Tätigkeit der Künstlerischen Therapeuten und der Verbände untereinander.

§ 2 Allgemeine Berufspflichten

Die Mitglieder der in der BAG Künstlerische Therapien organisierten Verbände verpflichten sich, die Tätigkeit stets im Rahmen professioneller Standards auszuüben. Qualitätsstandards für Künstlerische Therapien sind in der BAG Künstlerische Therapien zu formulieren und fortzuschreiben.

§ 3 Berufsbezeichnung

Die Verbände der BAG Künstlerische Therapien tragen Sorge dafür, dass ihre Mitglieder die Berufsbezeichnung Künstlerische Therapeutin/ Künstlerischer Therapeut nicht missbräuchlich verwenden.

§ 4 Umgang mit Patienten/Klienten

Künstlerische Therapeuten haben die Verpflichtung, mit dem Vertrauens-und Abhängigkeitsverhältnis in der therapeutischen Beziehung sorgsam umzugehen. Eine Verletzung dieses Verhältnisses liegt dann vor, wenn Künstlerische Therapeuten ihre Aufgabe und Verantwortung gegenüber Patienten vernachlässigen, um ihre persönlichen, z.B. emotionalen, sexuellen, sozialen oder unangemessenen wirtschaftlichen Interessen zu befriedigen. Künstlerische Therapeuten  verpflichten sich, jede Art von Machtmissbrauch zu unterlassen. Künstlerische Therapeuten arbeiten auf der Grundlage einer Vereinbarung, die im Wesentlichen folgende Übereinkünfte enthält:

  • Art der künstlerisch-therapeutischen Methode und Setting
  • Umfang und mutmaßliche Dauer der Behandlung
  • finanzielle Bedingungen der Behandlung
  • Schweigepflicht und Datenschutz.

§ 5 Verantwortung gegenüber Studierenden/Praktikanten und Supervisanden

Selbsterfahrung im Rahmen der künstlerisch-therapeutischen Ausbildung, Praktikumsanleitung und Supervision sind von Therapie zu trennen.

§ 6 Schweigepflicht und Datenschutz

Künstlerische Therapeuten haben über alle persönlichen Daten der Klienten Verschwiegenheit zu wahren. Einbezogen sind Werkdokumente, schriftliche und mündliche Mitteilungen von Patienten, Falldokumentationen und Befunde. Die Aufnahme von Ton-und Bildmaterial und deren Verwendung zu Ausbildungs-und Publikationszwecken bedürfen der Genehmigung des Patienten. Bei Minderjährigen ist die Selbstbestimmung des Kindes ab dem 14. Lebensjahr zu berücksichtigen. Entsprechend ist die Weitergabe von Informationen und Geheimnissen an Eltern oder dritte Personen nur mit ihrer ausdrücklichen oder anzunehmenden Einwilligung zulässig. Die elektronische Übermittlung von Berichten erfolgt gemäß des DSG anonymisiert oder in verschlüsselten Datenträgern.

§ 7 Kollegiales Verhalten

Die Mitglieder aller in der BAG Künstlerische Therapien organisierten Verbände pflegen untereinander und gegenüber Kollegen aus anderen kooperierenden Fachbereichen kollegiales Verhalten und Kooperation. Herabsetzende Äußerungen über Kollegen, der missbräuchliche Umgang mit deren Ideen und geistigem Eigentum sind unzulässig. Bei Konflikten sind einvernehmliche Lösungen anzustreben.

§ 8 Fortbildung, Qualitätssicherung

Die Mitglieder aller in der BAG Künstlerische Therapien organisierten Verbände verpflichten sich zu Fortbildung, regelmäßigem fachlichem Austausch und Supervision ihrer beruflichen Praxis.

§ 9 Forschung

Bei Durchführung von Forschungsvorhaben sind folgende Anforderungen einzuhalten: Aufklärung der beteiligten Personengruppe, Einhaltung von Datenschutz und Schweigepflicht, Achtung des geistigen Eigentums anderer Kollegen und wertschätzender Umgang mit den Ergebnissen.

§10 Werbung

Die Mitglieder aller in der BAG Künstlerische Therapien organisierten Verbände verpflichten sich, nur im Rahmen der für die im Gesundheitswesen tätigen Berufe geltenden Bestimmungen über ihre Berufsausbildung zu informieren.

§ 11 Ethik-Kommission

Die in der BAG Künstlerische Therapien organisierten Verbänden richten Ethik-Kommissionen ein, die für alle Fragen, Probleme und Verletzungen, die den Ethik-Kodex betreffen, zuständig sind.

§ 12 Inkrafttreten

Dieser Ethik-Kodex der BAG Künstlerische Therapien tritt nach Beschluss durch die Mitgliederversammlung der BAG Künstlerische Therapien am 15.09.2011 in Kraft.