dgkt.de

Deutsche Gesellschaft für künstlerische Therapieformen e.V.

Aktuelles

Das neue DGKT-Journal 2022 können Sie hier herunterladen

http://dgkt.de/wp-content/uploads/DGKT-2022-neu.pdf

Ab sofort kann ein Supervisionszertifikat DGKT beantragt werden

Zertifikat als Supervisor*In für Künstlerische Therapien (DGKT)
Voraussetzungen:
1. Ausbildung in Kunst-, Musik-, Tanztherapie oder in einem anderen
künstlerisch-therapeutischen Gebiet (DGKT).
2. Mind. 5 Jahre Berufspraxis bei überwiegender Tätigkeit in einem
Bereich künstlerischer Therapien.
3. Mind. 3 Jahre kunsttherapeutisch-fachspezifische Dozent*Innentätigkeit an einem
Ausbildungsinstitut oder an einer Fachhochschule oder Universität.
4. Nachweis von 50 Supervisionsstunden im Bereich künstlerischer Therapien durch Bescheinigung
des Ausbildungsinstituts.
5. Einmalige Zertifizierungsgebühr von 250,- €.
6. Bei Fehlen einzelner Voraussetzungen entscheidet die Zertifizierungskommission.
7. Nach Erteilung des Graduierungszertifikats besteht eine Weiterbildungsverpflichtung, d. h., die
regelmäßige Teilnahme an Tagungen und Symposien der DGKT. Eine Teilnahme an Fortbildungen bei
anderen Verbänden kann zu 50 % anerkannt werden.
Graduierungs-/Zertifizierungskommission
Prof. Dr. Georg Franzen/ Prof. Dr. Karl-Heinz Menzen/Dr. Alexandra Daszkowski
Gremium der Lehr Supervisor*innen der DGKT
Der Antrag ist an die Geschäftsstelle der DGKT zu richten

Graduierungsseminare 2023

Lebens- und Karriereplanung

Wie geht es weiter, Kompetenzen, Ziele, Visionen.

Wir wollen den Blick auf Stärken und Schwächen werfen und Möglichkeiten ausloten für den weiteren Lebens- und Berufsweg. Es geht um die Stärkung teilnehmerorientierter Verhaltensweisen, um eine neue berufliche Herausforderung, einen neuen Auftrag, eine Veranstaltung zu planen.

Es geht um Möglichkeiten, Techniken und Tipps, die zu dem jeweiligen

Teilnehmer passen. Ziel ist immer Öffentlichkeitsarbeit für die eigene Person

zu gestalten.

Wochenendseminar 28./29.1.2023

Seminarleitung Brigitte Michels

Kosten: € 180,00

Ort:  40822 Mettmann, Stintenbergerstr. 45

Orientierungsanalyse & FrühErinnerungen (FE) in der Kunsttherapie

Orientierungsanalytische Arbeit mit FrühErinnerungen, entwickelt von Klaus Lumma, gibt uns Hinweise auf die Struktur der gelernten Denk- und Handlungsmuster, sie sind die Ursache der Hier und Jetzt Konflikte. FrühErinnerungen (FE)  aus der Orientierungsanalytischen Arbeit zeigen uns die Struktur der alten Muster auf, die wir dann in FE-Szenarien verändern. Die Arbeit mit FE’s und ihre Veränderungsschritte lassen sich gut in Kunsttherapeutischer Arbeit integrieren.  (Literatur: LUMMA, Klaus, MICHELS, Brigitte, LUMMA, Dagmar, Resilienz-Coaching, Windmühle, Hamburg 2013.)

Wochenendseminar 18./19. März 2015     10-18 Uhr

Seminarleitung Brigitte Michels in Kooperation mit IHP e. V.

      Kosten: € 180,-

Ort:  40822 Mettmann, Stintenbergerstr. 45

Der kreative Prozess in der Kunsttherapie

Kreative Prozesse können in unterschiedliche typische Phasen unterteilt werden. Der Ablauf dieser Phasen bringt nicht nur am Ende ein interessantes Produkt hervor, sondern birgt auch Gefahren: Es können sich unerwartet Befindlichkeiten, die pathologischen psychischen Zuständen gleichen, einstellen. Oder Gefühle wie Entmutigung führen dazu, das Begonnene nicht fertig zu stellen. Wir als Therapeut:innen sollten diese Zusammenhänge erkennen und entsprechend reagieren können. Sonst besteht die Gefahr, auf die sich scheinbar zeigende Pathologie einzugehen.

Nach einer Einführung in die einzelnen Phasen des kreativen Prozesses werden die Teilnehmenden Arbeiten zu den Phasen herstellen. Eine verbale Auseinandersetzung schließt sich an.

Am Ende des Seminars gibt es eine Zusammenschau und Auswertung der Gestaltungen zum kreativen Prozess.

Mindestens 3, höchstens 5 Teilnehmer:innen

Wochenendseminar: 27./28. Mai 2023

Seminarleitung: Sabine Treu, kunsttherapie-treu.de

Kosten: € 180,00

Ort: Raum für Kreativität und Therapie, Berger Str. 329, 60385 Frankfurt

Anmeldung bitte an die Verwaltung der DGKT

Tel 0202 / 2988960 – Email: verwaltung@dgkt.de

Förderpreis für eine quantitative oder qualitative Studie aus dem Themenspektrum:

Künstlerische Therapien in klinischen Arbeitsfeldern 2023

Die wissenschaftliche Sektion der Deutschen Gesellschaft für Künstlerische Therapieformen (DGKT) in Kooperation mit der Deutschen Sektion der IGKGT vergibt im Jahr 2023 wieder den Förderpreis für eine quantitative oder qualitative Studie aus dem Themenspektrum: Künstlerische Therapien in klinischen Arbeitsfeldern für eine herausragende Abschluss-, BA- oder MA-Thesis.

Zu den Zielen der Wissenschaftlichen Sektion der DGKT und Deutschen Sektion der IGKGT gehört u.a. die Förderung der Künstlerischen Therapien in klinischen Arbeitsfeldern. Die ‚Künstlerischen Therapien‘ umfassen eine praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin, die auf natur- und sozialwissenschaftlichen, medizinischen und psychologischen Erkenntnissen sowie Methoden basiert. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen das Leiden und die Bedürfnisse von Menschen unter der besonderen Berücksichtigung von deren Lebensrealität, deren Erwartungen, Bedürfnissen und Motiven, deren Teilhabe- und Mitgestaltungsfähigkeit. Bei den Künstlerischen Therapien wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch in der Lage ist, auf kreative Weise zu seiner Gesundheit beizutragen. Wesentlich ist ihnen die Grundannahme, dass das bildnerische Tun auf der aktiv-gestaltenden als auch auf der passiv- rezeptiven Ebene den Menschen zu beeindrucken und zu bewegen vermag. Dabei wird ihr Blick auf die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten des Einzelnen, auf die vorhandenen Ressourcen und auf die Aktivierung des schöpferischen Potenzials des Menschen gerichtet. Durch die Unterstützung der körperlich, seelisch und geistig regulierenden und stabilisierenden Kräfte sind sie krankheitsvorbeugend wie -bewältigend.

Künstlerische Therapie bedeutet also nicht nur, im kreativen Prozess die eigenen Ressourcen zu entdecken, anzuwenden und zu verankern: Künstlerische Therapie trägt je nach Bedarf zur Bewusstwerdung und Bearbeitung von innerpsychischen Konflikten oder zur Distanzierung von ihnen bei. Beim kreativen Probehandeln kann ein Mensch neue heilsame innere und äußere Bezüge entwickeln, erkennen und integrieren.

Die Auseinandersetzung mit dem kunsttherapeutischen Produkt initiiert und unterstützt die Fähigkeit zur Differenzierung von Gefühlen und verbessert so die Affektmodulation und -regulierung. Die Reflexion des individuellen Gestaltungsprozesses unterstützt die Etablierung von überraschenden Perspektiven, effektiven Problemlösungsstrategien und neuen Sinnzusammenhängen. Auf diese Weise wird Selbstwirksamkeit nicht nur unmittelbar, sondern auch nachhaltig erfahren.

Neue Konzepte und Wirksamkeitsnachweise Künstlerischer Therapien in klinischen Arbeitsfeldern sollen gefördert werden. Ausgezeichnet wird von der DGKT eine herausragende Abschluss-, Bachelor- oder Master-Arbeit, die sich mit einem entsprechenden Thema befasst. Die Prämie setzt sich aus einem Preisgeld in Höhe von 500 ,- Euro sowie einer wissenschaftlichen Unterstützung zur Veröffentlichung und Zusammenfassung der Arbeit in einer anerkannten Fachzeitschrift zusammen. Die Abschluss-, BA- oder MA-Thesis muss abgeschlossen sein und darf nicht älter als zwei Jahre sein. Für die Bewerbung ist ein Empfehlungsgutachten eines/ein Gutachter*in bzw. eines/ein Betreuer*in zur Thesis notwendig. Die Preisverleihung findet im Rahmen der DGKT-Tagung im Oktober 2023 in Berlin statt. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

Bewerbungsfrist: Bis zum 28.  Februar 2023 können Absolvent*innen ihre digitale Fassung der Abschluss-, BA- und MA-Thesis mit einer quantitativen oder/und qualitativen Studie und einem Gutachten des Instituts der Hochschule einreichen. Die digitalisierten Unterlagen sind einzureichen an: verwaltung@dgkt.de, und zwar mit folgenden Unterlagen:

  1. Abschluss-, Bachelor- oder Master-Arbeit;
  2. Kurzes Empfehlungsgutachten durch eine/n Betreuer*in bzw. eine/n Gutachter*in zur Arbeit;
  3. Motivation für das gewählte Forschungsthema;
  4. Kurzlebenslauf.

Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, zu denen die vollständigen Unterlagen eingereicht wurden. Diese Arbeiten werden an die Expertenjury der Wissenschaftlichen Sektion der DGKT und Deutschen Sektion der IGKGT weitergeleitet, die dann den/die Preisträger*in ermittelt.

Als Berufsverband vertritt die Deutsche Gesellschaft für künstlerische Therapieformen e.V. (DGKT) seit mehr als 30 Jahren die berufspolitischen Interessen und setzt sich erfolgreich für fachliche und berufsspezifische Belange der Therapeut*innen künstlerische Therapieformen ein. Die DGKT engagiert sich als Fachverband für die wissenschaftliche Fundierung der Künstlerischen Therapien als auch die Deutsche Sektion der IGKGT.

www.dgkt.de

www.deutsche.sektion.igkgt.de

Positionspapier der BAG KT

Integration Künstlerischer Therapien in das Gesundheitswesen

2021/09 Positionspapier der BAG KT

2021/10 Pressemeldung: Integration Künstlerischer Therapien in das Gesundheitswesen

Ab sofort finden Sie uns auch auf INSTAGRAM unter

https://www.instagram.com/dgkt.kunsttherapie/

Das DGKT-Journal 2021 können Sie hier downloaden:

http://dgkt.de/wp-content/uploads/DGKT-2021-low.pdf

Förderpreis für eine quantitative oder qualitative Studie aus dem Themenspektrum: Künstlerische Therapien in klinischen Arbeitsfeldern

AUSSCHREIBUNG
Die wissenschaftliche Sektion der Deutschen Gesellschaft für Künstlerische Therapieformen (DGKT) in Kooperation mit der Deutschen Sektion der IGKGT vergibt im Jahr 2021 erstmals den Förderpreis für eine quantitative oder qualitative Studie aus dem Themenspektrum: Künstlerische Therapien in klinischen Ar- beitsfeldern für eine herausragende Abschluss-, BA- oder MA-Thesis.

Zu den Zielen der Wissenschaftlichen Sektion der DGKT und Deutschen Sektion der IGKGT gehört u.a. die Förderung der Künstlerischen Therapien in klinischen Arbeitsfeldern. Die ‚Künstlerischen Therapien‘ umfas- sen eine praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin, die auf natur- und sozialwissenschaftlichen, medizinischen und psychologischen Erkenntnissen sowie Methoden basiert. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen das Leiden und die Bedürfnisse von Menschen unter der besonderen Berücksichtigung von deren Lebensrealität, deren Erwartungen, Bedürfnissen und Motiven, deren Teilhabe- und Mitgestaltungsfähigkeit. Bei den Künstleri- schen Therapien wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch in der Lage ist, auf kreative Weise zu seiner Gesundheit beizutragen. Wesentlich ist ihnen die Grundannahme, dass das bildnerische Tun auf der aktiv- gestaltenden als auch auf der passiv- rezeptiven Ebene den Menschen zu beeindrucken und zu bewegen vermag. Dabei wird ihr Blick auf die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten des Einzelnen, auf die vorhan- denen Ressourcen und auf die Aktivierung des schöpferischen Potenzials des Menschen gerichtet. Durch die Unterstützung der körperlich, seelisch und geistig regulierenden und stabilisierenden Kräfte sind sie krank- heitsvorbeugend wie -bewältigend.

Künstlerische Therapie bedeutet also nicht nur, im kreativen Prozess die eigenen Ressourcen zu entdecken, anzuwenden und zu verankern: Künstlerische Therapie trägt je nach Bedarf zur Bewusstwerdung und Bear- beitung von innerpsychischen Konflikten oder zur Distanzierung von ihnen bei. Beim kreativen Probehan- deln kann ein Mensch neue heilsame innere und äußere Bezüge entwickeln, erkennen und integrieren.

Die Auseinandersetzung mit dem kunsttherapeutischen Produkt initiiert und unterstützt die Fähigkeit zur Differenzierung von Gefühlen und verbessert so die Affektmodulation und -regulierung. Die Reflexion des individuellen Gestaltungsprozesses unterstützt die Etablierung von überraschenden Perspektiven, effektiven Problemlösungsstrategien und neuen Sinnzusammenhängen. Auf diese Weise wird Selbstwirksamkeit nicht nur unmittelbar, sondern auch nachhaltig erfahren.

Neue Konzepte und Wirksamkeitsnachweise Künstlerischer Therapien in klinischen Arbeitsfeldern sollen gefördert werden. Ausgezeichnet wird von der DGKT eine herausragende Abschluss-, Bachelor- oder Mas- ter-Arbeit, die sich mit einem entsprechenden Thema befasst. Die Prämie setzt sich aus einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro sowie einer wissenschaftlichen Unterstützung zur Veröffent-lichung und Zusammen- fassung der Arbeit in einer anerkannten Fachzeitschrift zusammen.

Die Abschluss-, BA- oder MA-Thesis muss abgeschlossen sein und darf nicht älter als zwei Jahre sein.

Für die Bewerbung ist ein Empfehlungsgutachten eines/einer Gutachter*in bzw. eines/einer Betreuer*in zur Thesis notwendig. Die Preisverleihung findet im Rahmen der DGKT-Tagung im Oktober 2022 in Berlin statt. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

Bewerbungsfrist: Bis zum 31. Dezember 2021 können Absolvent*innen ihre digitale Fassung der Abschluss-, BA- und MA-Thesis mit einer quantitativen oder/und qualitativen Studie und einem Gutachten des Instituts der Hochschule einreichen.

Die digitalisierte Unterlagen sind einzureichen an: verwaltung@dgkt.de, und zwar mit folgenden Unterlagen:

  • Abschluss-, Bachelor- oder Master-Arbeit;
  • Kurzes Empfehlungsgutachten durch eine/n Betreuer*in bzw. eine/n Gutachter*in zur Arbeit;
  • Motivation für das gewählte Forschungsthema;
  • Kurzlebenslauf.

Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, zu denen die vollständigen Unterlagen eingereicht wurden. Diese Arbeiten werden an die Expertenjury der Wissenschaftlichen Sektion der DGKT und Deutschen Sekti- on der IGKGT weitergeleitet, die dann den/die Preisträger*in ermittelt.

Als Berufsverband vertritt die Deutsche Gesellschaft für künstlerische Therapieformen e.V. (DGKT) seit mehr als 30 Jahren die berufspolitischen Interessen und setzt sich erfolgreich für fachliche und berufsspezifische Belange der Therapeut*innen künstlerische Therapieformen ein. Die DGKT engagiert sich als Fachverband für die wissenschaftliche Fundierung der Künstlerischen Therapien als auch die Deutsche Sektion der IGKGT.

 
 
 

Die Ausgabe des DGKT-Journals 2020 finden Sie hier:

Download unter http://dgkt.de/wp-content/uploads/DGKT-Journal-01-2020-1.pdf


 

Hier finden Sie das aktuelle Berufsbild Kunsttherapie:

https://bagkt.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/04/19-04-Berufsbild-BAGKT.pdf

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„Musik-, Tanz- & Kunsttherapie“ erscheint mit den bewährten Herausgeber_innen seit 2017 in unserem Verlag und hat sich gleichzeitig deutlich weiterentwickelt. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich mit je 120 DinA4-Seiten. Die Inhaltsverzeichnisse und Zusammenfassungen sehen Sie auf www.psychologie-aktuell.com/mtk.
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Wir würden uns freuen, Sie in unserem Leserkreis begrüßen zu dürfen.
Alles Gute
Wolfgang Pabst

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Liebe Mitglieder der DGKT,

wir freuen uns, Ihnen die aktuelle Ausgabe des DGKT-Journals vorstellen zu können.

Download unter:

DGKT_Journal_1__2018

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Hier finden Sie den aktuellen Kodierleitfaden der BAG 2013 zum Downloaden

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Ethik-Kodex der Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien
(BAG KT bestehend aus 11 Verbänden u.a. DGKT e.V.)

Zur besseren Lesbarkeit des folgenden Textes wird die männliche Form verwendet.

Präambel

Die Mitglieder der an der BAG Künstlerische Therapien beteiligten Vereinigungen üben ihre Tätigkeit in sozialer Verantwortung unter Berücksichtigung der für ihre Berufstätigkeit geltenden Gesetze aus. Sie sind zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Person, mit der therapeutischen Aufgabe sowie mit jenen Menschen, mit denen sie durch künstlerisch-therapeutische Behandlung in eine besondere Beziehung eintreten, gefordert. Der Ethik-Kodex dient

  • dem Schutz der Patienten/Klienten vor unethischer Anwendung der Künstlerischen Therapien
  • der Handlungsorientierung der Mitglieder
  • dem Schutz der eigenen Berufsrolle
  • als Grundlage für alle in den einzelnen Verbänden beschlossenen bzw. zu beschließenden Berufsordnungen.

§ 1 Gültigkeit des Ethik-Kodex

Die folgenden ethischen Richtlinien gelten für die Mitglieder der in der BAG Künstlerische Therapien vertretenen Verbände. Die Mitgliedsverbände müssen ihre eigenen Berufsordnungen haben, die mit dem Ethik-Kodex der BAG Künstlerische Therapien vereinbar sind. Der Ethik-Kodex regelt grundsätzliche Fragen im Rahmen der Tätigkeit der Künstlerischen Therapeuten und der Verbände untereinander.

§ 2 Allgemeine Berufspflichten

Die Mitglieder der in der BAG Künstlerische Therapien organisierten Verbände verpflichten sich, die Tätigkeit stets im Rahmen professioneller Standards auszuüben. Qualitätsstandards für Künstlerische Therapien sind in der BAG Künstlerische Therapien zu formulieren und fortzuschreiben.

§ 3 Berufsbezeichnung

Die Verbände der BAG Künstlerische Therapien tragen Sorge dafür, dass ihre Mitglieder die Berufsbezeichnung Künstlerische Therapeutin/ Künstlerischer Therapeut nicht missbräuchlich verwenden.

§ 4 Umgang mit Patienten/Klienten

Künstlerische Therapeuten haben die Verpflichtung, mit dem Vertrauens-und Abhängigkeitsverhältnis in der therapeutischen Beziehung sorgsam umzugehen. Eine Verletzung dieses Verhältnisses liegt dann vor, wenn Künstlerische Therapeuten ihre Aufgabe und Verantwortung gegenüber Patienten vernachlässigen, um ihre persönlichen, z.B. emotionalen, sexuellen, sozialen oder unangemessenen wirtschaftlichen Interessen zu befriedigen. Künstlerische Therapeuten  verpflichten sich, jede Art von Machtmissbrauch zu unterlassen. Künstlerische Therapeuten arbeiten auf der Grundlage einer Vereinbarung, die im Wesentlichen folgende Übereinkünfte enthält:

  • Art der künstlerisch-therapeutischen Methode und Setting
  • Umfang und mutmaßliche Dauer der Behandlung
  • finanzielle Bedingungen der Behandlung
  • Schweigepflicht und Datenschutz.

§ 5 Verantwortung gegenüber Studierenden/Praktikanten und Supervisanden

Selbsterfahrung im Rahmen der künstlerisch-therapeutischen Ausbildung, Praktikumsanleitung und Supervision sind von Therapie zu trennen.

§ 6 Schweigepflicht und Datenschutz

Künstlerische Therapeuten haben über alle persönlichen Daten der Klienten Verschwiegenheit zu wahren. Einbezogen sind Werkdokumente, schriftliche und mündliche Mitteilungen von Patienten, Falldokumentationen und Befunde. Die Aufnahme von Ton-und Bildmaterial und deren Verwendung zu Ausbildungs-und Publikationszwecken bedürfen der Genehmigung des Patienten. Bei Minderjährigen ist die Selbstbestimmung des Kindes ab dem 14. Lebensjahr zu berücksichtigen. Entsprechend ist die Weitergabe von Informationen und Geheimnissen an Eltern oder dritte Personen nur mit ihrer ausdrücklichen oder anzunehmenden Einwilligung zulässig. Die elektronische Übermittlung von Berichten erfolgt gemäß des DSG anonymisiert oder in verschlüsselten Datenträgern.

§ 7 Kollegiales Verhalten

Die Mitglieder aller in der BAG Künstlerische Therapien organisierten Verbände pflegen untereinander und gegenüber Kollegen aus anderen kooperierenden Fachbereichen kollegiales Verhalten und Kooperation. Herabsetzende Äußerungen über Kollegen, der missbräuchliche Umgang mit deren Ideen und geistigem Eigentum sind unzulässig. Bei Konflikten sind einvernehmliche Lösungen anzustreben.

§ 8 Fortbildung, Qualitätssicherung

Die Mitglieder aller in der BAG Künstlerische Therapien organisierten Verbände verpflichten sich zu Fortbildung, regelmäßigem fachlichem Austausch und Supervision ihrer beruflichen Praxis.

§ 9 Forschung

Bei Durchführung von Forschungsvorhaben sind folgende Anforderungen einzuhalten: Aufklärung der beteiligten Personengruppe, Einhaltung von Datenschutz und Schweigepflicht, Achtung des geistigen Eigentums anderer Kollegen und wertschätzender Umgang mit den Ergebnissen.

§10 Werbung

Die Mitglieder aller in der BAG Künstlerische Therapien organisierten Verbände verpflichten sich, nur im Rahmen der für die im Gesundheitswesen tätigen Berufe geltenden Bestimmungen über ihre Berufsausbildung zu informieren.

§ 11 Ethik-Kommission

Die in der BAG Künstlerische Therapien organisierten Verbänden richten Ethik-Kommissionen ein, die für alle Fragen, Probleme und Verletzungen, die den Ethik-Kodex betreffen, zuständig sind.

§ 12 Inkrafttreten

Dieser Ethik-Kodex der BAG Künstlerische Therapien tritt nach Beschluss durch die Mitgliederversammlung der BAG Künstlerische Therapien am 15.09.2011 in Kraft.