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Deutsche Gesellschaft für künstlerische Therapieformen e.V.

Aktuelles

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Förderpreis für eine quantitative oder qualitative Studie aus dem

Themenspektrum: Künstlerische Therapien in unterschiedlichen Praxisbereichen

AUSSCHREIBUNG 2027

Die Abschluss-, BA- oder MA-Thesis muss abgeschlossen sein und darf nicht älter als zwei Jahre sein.

Für die Bewerbung ist ein Empfehlungsgutachten eines/einer Gutachter*in bzw. eines/einer Betreuer*in zur Thesis notwendig.

Bewerbungsfrist: Bis zum 28. Februar 2027 können Absolvent*innen ihre digitale Fassung der Abschluss-, BA- und MA-Thesis mit einer quantitativen oder/und qualitativen Studie und einem Gutachten des Instituts der Hochschule einreichen.

Die digitalisierte Unterlagen sind einzureichen an: verwaltung@dgkt.de, und zwar mit folgenden Unterlagen:

  • Abschluss-, Bachelor- oder Master-Arbeit;
  • Kurzes Empfehlungsgutachten durch eine/n Betreuer*in bzw. eine/n Gutachter*in zur Arbeit;
  • Motivation für das gewählte Forschungsthema;
  • Kurzlebenslauf.

Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, zu denen die vollständigen Unterlagen eingereicht wurden.

Der Preis ist mit 500,- dotiert.

Diese Arbeiten werden an die Expertenjury der Wissenschaftlichen Sektion der DGKT und Deutschen Sektion der IGKGT weitergeleitet, die dann den/die Preisträger*in ermittelt.

Als Berufsverband vertritt die Deutsche Gesellschaft für künstlerische Therapieformen e.V. (DGKT) seit mehr als 40 Jahren die berufspolitischen Interessen und setzt sich erfolgreich für fachliche und berufsspezifische Belange der Therapeut*innen künstlerische Therapieformen ein. Die DGKT engagiert sich als Fachverband für die wissenschaftliche Fundierung der Künstlerischen Therapien als auch die Deutsche Sektion der IGKGT. Die Preisverleihung findet im Oktober 2027  in Berlin statt.

Bewerbung und Einreichung  im digitalen  Format an die DGKT-Geschäftstelle  „Förderpreis 2027“

Mail: verwaltung@dgkt.de

www.dgkt.de

www.deutsche-sektion-igkgt.de

 

Graduierungsseminare 2026

Anmeldung bitte unter verwaltung@dgkt.de / Tel. 0202 / 2988960

Übersicht über die Seminare::

Die richtige Aufgabe zur richtigen Zeit – Kunsttherapie zwischen Struktur und Offenheit

Wie Themenwahl und Aufgabenstellung Orientierung geben und Räume für Begegnung öffnen

Das Seminar befasst sich mit der Bedeutung von Themenwahl und Aufgabenstellung in kunsttherapeutischen Prozessen. Im Zentrum steht die Frage, wie thematische Rahmungen Orientierung geben, Verbindung ermöglichen und Entwicklungsbewegungen unterstützen, ohne diese vorzeitig festzulegen oder einzuengen.

Betrachtet wird das Spannungsfeld zwischen individuellen Bezugsebenen und der Offenheit therapeutischer Aufgaben. Dabei wird untersucht, wie Erfahrungswissen, fachliche Prägungen und konzeptionelle Hintergründe in die Gestaltung von Themen einfließen und im Prozess wirksam werden.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Wirkung von Aufgabenstellungen in Bezug auf Struktur, Offenheit und Prozessverlauf sowie auf deren Bedeutung für Aktivierung und Selbstorganisation im kunsttherapeutischen Kontext.

Wochenendseminar​​: 12.09./13.09.2026;  11.00 – 17.00 Uhr
Ort: ​​​​ARP Museum / ARP Labor, Hans-Arp-Allee 1, 53424 Remagen
Seminarleitung​: Dorothee Neu
Kosten: ​​​€ 180,00

Dorothee Neu
DGKT grad. Fachtherapeutin Kunsttherapie:
Psychotrauma & Bindungsverletzung
HP Psychotherapie
Yoga & tiergestützte Therapie

 


 


Tagungsankündigung 2026


Kunsttherapie-Tagung- Märchen & Mythen in den kunstbasierten Therapien

https://www.sfu-berlin.de/de/event/kunsttherapie-tagung-maerchen-mythen-in-den-kunstbasierten-therapien/

Freitag, 09. Okt. 2026, 10:00 bis Samstag, 10. Okt. 2026, 18:00

Eine Verbindung von   Kunst und Psyche besteht sicherlich seit der ersten künstlerischen Gestaltung durch den Menschen. Geschichten, Märchen, Mythen, künstlerische Produktionen, Dichtungen etc. sind – neben dem Wert, den sie, l àrt pour l àrt, für sich selbst haben – Medien und Werkzeuge einer Volkspsychotherapie` und einer `Volkspädagogik´, mit denen sich Menschen bereits lange vor Entwicklung der Psychotherapie geholfen haben ( Peseschkian ). In Märchen & Mythen geht es um intensive Bilder und Gefühle, die sich nur schwer in präzise Worte fassen lassen. Sie sprechen eine symbolische Sprache, die sich bei Menschen aller Kulturen finden lässt. Von besonderer Bedeutung ist hier auch die symbolische Erfahrung, da das Symbol nicht nur etwas über den aktuellen Zustand und Prozess des Selbst etwas aussagt, sondern auch vergangene und gegenwärtige Objekte (Personen)-beschreibt. Der Psychoanalytiker Erich Fromm nennt diese Symbolsprache „die einzige universale Sprache, die die Menschheit jemals entwickelt hat“.

In der Kunsttherapie findet das innere erlebte Bild unmittelbar im Außen über das Malen und Plastizieren seinen Ausdruck. Das innere erlebte Bild wird sichtbare und greifbare Materie, die in einem kunsttherapeutischen Prozess bearbeitet wird. Die Gestalter*in tritt über diese Materie in Bezug zu seinem inneren Thema. Die Arbeit mit Märchen & Mythen in den künstlerischen Therapien ermöglichen somit einen besonderen Möglichkeitsraum innere Bezüge zu erhellen und in der kunsttherapeutischen Begleitung sichtbar werden zu lassen. Patient*innen können durch kreatives Arbeiten mit Märcheninhalten ihre Sichtweisen erweitern, verborgene Emotionen ausdrücken und heilende Prozesse in Gang setzen.

Märchen & Mythen können trösten und begleiten, können in Lebenskrisen, eine wichtige Funktion übernehmen, die ermutigend, stellvertretend für Erfahrungen und Gefühle steht. Die Arbeit mit Märchen & Mythen in den kunstbasierten Therapien tragen dazu bei Sinn- und Wertsystemen der Patient*innen zu stabilisieren , fördern die Kommunikationsfähigkeit und sind ein wichtiger Beitrag zur Strukturierung des Alltagslebens.

Tagungsleitung: Prof. Dr. habil Georg Franzen & Prof. Dr. habil. Karl-Heinz Menzen

Tagungskoordination: Univ.-Ass. Maria Büter

Veranstalter: Sigmund Freud Privat Universität Berlin/SFU-Wien in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für künstlerische Therapieformen (DGKT) Sigmund Freud Privat Universität Berlin/SFU-Wien in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für künstlerische Therapieformen (DGKT) und der Deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Kunst, Gestaltung und Therapie (IGKGT).

Referent*Innen:

    • Naira Bloss,M.A.
    • Maria Büter,M.A., B.sc.
    • Mag. Alena Franzen
    • Prof. Dr. habil. Georg Franzen
    • Ass.-Prof. Dr. Marie-Theres Haas
    • Prof. Dr. habil. Ruth Hampe
    • Melanie Heckl,M.A.
    • Prof. Dr. habil. Karl-Heinz Menzen
    • Katherina Papadopulos *
    • Prof. Dr. Katharina Reboly
    • Dr. Arno Remmers
    • Dr. Ieva Reinersmann
    • Volker Rösen, Dipl.-Kunsttherapeut
    • Matthias Sell, M.A.
    • Mag. Agnes Stephenson
    • Prof. Dr. habil. Thomas Stephenson
    • Christine Steinböck, M.A.
    • Dr. Harald Ullmann
    • Ulla Utasch, M.A.
    • Prof. Dr. Karla Villavicencio,
    • Pof. Dr. habil. Ralf T. Vogel
    • Prof. Dr.  Monika Wigger
    • Hanna Wolter, Dipl.-Psych.

*Musikalisches Rahmenprogramm

 Anmeldung: Bitte melden Sie sich unter kunsttherapie-berlin@sfu-berlin.de an, der Tagungslink wird Ihnen dann rechtzeitig zugeschickt.
Die Tagung ist als Beitrag der SFU-Berlin zur Woche der Seelischen Gesundheit 2026 geplant. Die Tagung findet im Hybridformat statt. Die Online-Teilnahme ist kostenlos. Präsenz für SFU-Studierende und Gäste möglich.

Die Zertifizierung (FE) der Veranstaltung wird bei der Berliner Psychotherapeutenkammer beantragt.
Im Rahmen der Tagung zeigen Studierende des Masters »Kunsttherapie« der Sigmund Freud Privat Universität ihre Kunst zum Thema »Märchen & Mythen in der Kunsttherapie“